Samstag, 10. Mai 2014

1. FC Slovácko - 1. SC Znojmo

Uherské Hradiště, Městský fotbalový stadion Miroslava Valenty
Czech Liga (Tschechien), 4.298 Zuschauer, 2:0


Genau mit Anpfiff  betreten wir die Heimstätte des 1. FC Slovácko, das Miroslava Valenty-Stadion. Die Karte im Fansektor kostet 150 Kronen, was mit heutigem Kurs 5,50 Euro bedeutet. Und das in der 1. Liga. Da fällt es nicht schwer, noch 20 Kronen für das grandiose Programmheft draufzulegen, in dem man alle Infos für das heutige Spiel gegen die Gäste aus Znaim nachlesen kann.

Der Ersteindruck vom Stadion: Wow! Sehr fesch, sowas sieht man in Österreich kaum, schöne Grüße an Neustadt, Grödig, Wolfsberg & Co. Wir suchen uns einen Platz in der Nähe des harten (Fan-)kerns. Apropos Fan: Es gibt fast durchwegs Support mit zumeist bekannten Melodien,  alles in allem ist das fantechnisch besser als erwartet. 

Auch das Spiel ist kurzweilig. Slovácko steht auf dem hervorragenden 6. Tabellenplatz, auch heute ist man dem Aufsteiger Znojmo überlegen. Nachdem einige "Hochkaräter" vergeben werden, gelingt in der 28. Minute durch Publikumsliebling Libor Došek der umjubelte Führungstreffer. Mit diesem 1:0 geht es in die Pause.

Interessant finden wir die Geschäftsidee, wie man den Bierumsatz im Stadion ankurbeln kann. Man nimmt einfach die hübschesten Mädls aus der Stadt. Diese bewegen sich ständig durch die Reihen - man(n) greift hier offensichtlich gerne zu. Den Beweis sehen wir nach der Pause, wo wir illegal in einen anderen Sektor eindringen, als ein junger Bursche neben mir 2 Bier innerhalb von 5 Minuten bestellt und dafür von der Dame sogar mit einem Bussal (!) belohnt wird. Aber hallo!

Zurück zum Spiel: Die Gastgeber treten weiterhin dominant auf und erhöhen in Minute 66 folgerichtig auf 2:0. Bis zum Abpfiff gibt es noch etliche gute Szenen mit vielen Chancen, auch die Gäste tauchen immer wieder - angetrieben von den mitgereisten Fans, wo einer eine Trompete dabei hat - gefährlich vor dem Tor auf. Am Spielstand ändert sich jedoch nichts mehr.

Schwer begeistert von dem ganzen Rundherum räumt der Alex nach dem Schlusspfiff noch im Fanshop so richtig ab, bevor wir uns wieder auf den Heimweg nach Rakousko machen.






 



  
 




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