Freitag, 29. Juli 2016

ATSV Sattledt - Union Pettenbach

Sattledt, Voralpenkreuz-Arena
OÖ Landescup, 200 Zuschauer, 0:1


In der 1. Runde des OÖ-Cups treffen mit Sattledt und Pettenbach zwei Teams aufeinander, die sich aus der Landesliga West kennen. Die Vorzeichen sind jedoch unterschiedlich: Sattledt konnte in der vorigen Saison nur mit Mühe den Abstieg verhindern, während die Gäste die Tabelle an der 2. Stelle abschlossen - und laut Platzsprecher der erklärte Favorit im heutigen Match sind.

Das Stadion von Sattledt nennt sich seit kurzem Voralpenkreuz-Arena. Sein Stadion nach einem Autobahnkreuz zu nennen ist mal eine nette Idee. Über die "Arena" kann man natürlich streiten... aber jeder wie er will... 200 Besucher sind heute mit dabei bei diesem 1. Pflichtspiel 2016/17, eine willkommene Abwechslung zu den Aufbauspielen, die sonst um diese Jahreszeit stattfinden. (c Platzsprecher).

Das Spiel beginnt rasant, in den ersten 6 Minuten gibt es 3 Topchancen. Das lässt auf ein torreiches Spiel hoffen. Doch die Hoffnung trügt. Je länger das Spiel dauert, desto mehr flaut es ab. Man könnte meinen, es handelt sich hier um ein weiteres Aufbauspiel :-). 0:0 ist der verdiente Pausenstand. Während der Halbzeit wird es nicht besser: Unser Platzsprecher spielt Peter Kraus (!). Als warme Speise wird eine Leberkässemmel angeboten. Naja, dann nehmen wir halt die...

Auch danach wird es nicht besser, bei einem der vielen schlechten Abschlüsse meint ein Sattledt-Fan: "Guad, das de genauso hin san wia mir". Das absolute Highlight bis dato erleben wir in der 66. Minute, als ein Pettenbach-Spieler den Goalie elegant überhebt - und daraufhin aus ca. 3 Meter per Half-Volley über das leere Tor knallt. Slapstick!!

Als wirklich alle Besucher schon mit einem 0:0 und einem Elfmeterschießen spekulieren, erzielen die Gäste in der 80. Minute aus einem Gestocher das 0:1. Der anschließende Sturmlauf, bei dem auch der Sattledt-Goalie mit nach vor geht, bringt nichts mehr ein. Der erklärte Favorit ist damit tatsächlich eine Runde weiter. Glänzen konnte man freilich nicht, aber das wird den Pettenbachern jetzt schon wieder herzlich egal sein...


































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